Keith David mag in letzter Zeit eine Rolle gespielt haben, aber der talentierte Schauspieler, der auch eine preisgekrönte Karriere als Synchronsprecher vorweisen kann, verfügt über ein breites schauspielerisches Spektrum, das ihn seit über drei Jahrzehnten in der Branche relevant hält.
Der gebürtige New Yorker ist ein vielseitiger Entertainer, der in über 150 Filmen, Fernsehserien und Videospielen als Komiker und Sänger mitgewirkt hat. Lesen Sie weiter, um mehr über seine Kindheit, seine schauspielerische Laufbahn und weitere wissenswerte Fakten über ihn zu erfahren.
die Biografie
Keith David Williams wurde am 4. Juni 1956 in Harlem, New York, als Sohn von Dolores (geb. Dickenson) und Lester Williams geboren. Ihr Vater arbeitete als Leiter der Lohnbuchhaltung, während ihre Mutter Managerin bei der New York Telephone Company war.
David wuchs in East Elmhurst, Queens, New York, auf und besuchte dort die Schule. Nachdem er in der Schulaufführung von „Der Zauberer von Oz“ den Feigen Löwen gespielt hatte, soll er den Wunsch entwickelt haben, Schauspieler zu werden. Daraufhin meldeten ihn seine Eltern an der High School of Performing Arts in Manhattan an, bevor er sein Schauspielstudium an der Juilliard School fortsetzte, wo er 1979 seinen Bachelor of Fine Arts erwarb.
Nach seinem Abschluss schloss sich David John Housemans Schauspielkompanie an, mit der er durch die Vereinigten Staaten tourte. Er wirkte in den Produktionen der Kompanie von „Ein Sommernachtstraum“ und Samuel Becketts „Warten auf Godot“ mit, bevor ihm der große Durchbruch mit der Rolle des Childs in „ Das Ding aus einer anderen Welt “ (1982) an der Seite von Kurt Russell gelang.
Seine Filmrollen ebneten ihm den Weg zu zahlreichen Filmen der 80er Jahre wie „ Section “ (1986), „Hot Pursuit“ (1987), „Star and Bars“ (1988) und „ Men at Work “ (1990). Etwa zur gleichen Zeit begann er auch als Synchronsprecher zu arbeiten und lieh seine melodische Stimme unter anderem Nickelodeon-Produktionen wie „ Christmas in Tattertown “ (1988) und der englischen Synchronfassung der japanischen Anime-Serie „ 3×3 Eyes “ (1991).
1992 verließ Keith David seine Komfortzone im Film- und Fernsehgeschäft, um im Musical „Jelly’s Last Jam“ mitzuwirken. Für seine Darstellung erhielt er viel Kritikerlob und wurde für einen Tony Award nominiert.
Während er weiterhin in mehreren Shakespeare-Produktionen in New York mitwirkte, kehrte David zur Komödie zurück und spielte in den 90er-Jahren in Filmen wie „ Dead Presidents“ (1995), Spike Lees „ Clocks“ (1995) , „Dead or Alive “ (1995), „ Armageddon “ (1998) und „Pitch Black“ (2000) mit. Er übernahm auch zahlreiche Sprechrollen, unter anderem in „ Gargoyles“ (1994–1997), „The Fantastic Four“ (1995) und „Hercules“ (1997).
1997 betrat Keith David die Welt der Videospiele. Zunächst sprach er über Decker in „Fallout“, bevor er sich anderen Videospielen wie der Halo-Reihe und Call of Duty zuwandte. Er lieh dem Arbiter in „Halo 2“ (2004), Halo 3 (2007), Halo: The Master Chief Collection (2014) und „Halo 5: Guardians“ (2015) seine Stimme. Außerdem sprach er Captain Anderson in Mass Effect (2007), Mass Effect 2 (2010) und Mass Effect 3 (2012) sowie Sergeant Foley in „Call of Duty: Modern Warfare 2“ (2009).
Keith David ist aktuell als Bischof James Greenleaf in der Fernsehserie Green Leaf (2016 – heute) sowie in Filmen wie Nina (2016) und Night School (2018) zu sehen.
Was Sie über Keith David wissen müssen
Keith David ist praktizierender Christ und glaubt an die Kirche, an Gott und an den Heiligen Geist. Er selbst bezeichnet sich jedoch nicht als religiös, da Religion leicht politisch instrumentalisiert werden kann. Er ist mit der Schauspielerin Dionne Lea Williams verheiratet, die vor allem für ihre Rollen in Filmen wie „ American Fusion “ (2005) und „Celeste Bright “ (2010) bekannt ist. Das Paar heiratete im April 2001 und hat zwei Töchter, Maelee und Ruby Williams. Aus Davids erster Ehe stammt sein ältester Sohn Owen Williams.
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Neben seiner Sprechertätigkeit hat David auch mehrere Dokumentarfilme kommentiert. Er sprach den Kommentar für das MLB Network-Special „Mr. Padre“ zu Ehren des Hall-of-Fame-Mitglieds Tony Gwynn sowie für einige der zahlreichen WWE-Dokumentationen.
Für seine Arbeit gewann Keith David einen Primetime Emmy Award als herausragender Sprecher sowie zwei weitere für herausragende Sprecherleistung.
Sein Nettovermögen beträgt rund 3 Millionen Dollar, was angesichts seiner langjährigen Tätigkeit in der Branche recht überraschend ist.

