Die Bundesräte Schweiz bilden gemeinsam die siebenköpfige Landesregierung. Anders als in vielen anderen Staaten gibt es in der Schweiz keinen Regierungschef, der den übrigen Mitgliedern übergeordnet ist. Stattdessen entscheiden die sieben Bundesrätinnen und Bundesräte grundsätzlich gemeinsam und tragen als Kollegium die Verantwortung für die Regierungspolitik.
2026 besteht der Bundesrat aus Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter, Albert Rösti, Elisabeth Baume-Schneider, Beat Jans und Martin Pfister. Bundespräsident ist in diesem Jahr Guy Parmelin von der SVP. Ignazio Cassis von der FDP übernimmt das Amt des Vizepräsidenten.
Die parteipolitische Zusammensetzung folgt weiterhin dem bekannten Muster 2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Mitte. Das jüngste Mitglied der Regierung ist Martin Pfister, der im März 2025 als Nachfolger von Viola Amherd gewählt wurde und seit April 2025 das Verteidigungsdepartement führt.
Dieser Überblick zeigt, wer 2026 im Schweizer Bundesrat sitzt, welche Parteien und Kantone vertreten sind, wer welches Departement leitet und wie Wahl, Bundespräsidium, Zauberformel und Kollegialitätsprinzip funktionieren.
Bundesräte Schweiz 2026: Alle sieben Mitglieder im Überblick
| Bundesrat/Bundesrätin | Partei | Kanton | Im Bundesrat seit | Departement |
| Guy Parmelin | SVP | Waadt (VD) | 2016 | WBF |
| Ignazio Cassis | FDP | Tessin (TI) | 2017 | EDA |
| Karin Keller-Sutter | FDP | St. Gallen (SG) | 2019 | EFD |
| Albert Rösti | SVP | Bern (BE) | 2023 | UVEK |
| Elisabeth Baume-Schneider | SP | Jura (JU) | 2023 | EDI |
| Beat Jans | SP | Basel-Stadt (BS) | 2024 | EJPD |
| Martin Pfister | Die Mitte | Zug (ZG) | 2025 | VBS |
Damit sitzen 2026 fünf Männer und zwei Frauen im Bundesrat. Die SVP, SP und FDP verfügen jeweils über zwei Sitze, während Die Mitte einen Sitz hält.
Wer sind die aktuellen Bundesräte der Schweiz?
Guy Parmelin – Bundespräsident 2026 und Vorsteher des WBF
Guy Parmelin gehört der Schweizerischen Volkspartei (SVP) an und vertritt den Kanton Waadt. Er wurde am 9. Dezember 2015 in den Bundesrat gewählt und trat sein Amt Anfang 2016 an.
Zunächst leitete Parmelin das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Anfang 2019 wechselte er ins Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Dazu gehören unter anderem Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarkt, Landwirtschaft, Berufsbildung, Forschung und die wirtschaftliche Landesversorgung.
2026 ist Parmelin zum zweiten Mal Bundespräsident. Bereits 2021 hatte er dieses Amt inne. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte ihn am 10. Dezember 2025 zum Bundespräsidenten für das Jahr 2026.
Ignazio Cassis – Aussenminister und Vizepräsident 2026
Ignazio Cassis stammt aus dem Tessin und gehört der FDP an. Der frühere Arzt und Kantonsarzt wurde am 20. September 2017 in den Bundesrat gewählt.
Seit November 2017 führt Cassis das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Damit ist er vereinfacht gesagt der Schweizer Aussenminister. Das EDA kümmert sich unter anderem um die Beziehungen zu anderen Staaten, die Europapolitik, internationale Organisationen, Entwicklungszusammenarbeit sowie die Betreuung von Schweizerinnen und Schweizern im Ausland.
2022 war Cassis bereits Bundespräsident. Im Jahr 2026 ist er Vizepräsident des Bundesrates. Gleichzeitig übernimmt er im Rahmen des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026 die Funktion des amtierenden Vorsitzenden der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
Karin Keller-Sutter – Vorsteherin des Finanzdepartements
Karin Keller-Sutter gehört ebenfalls der FDP an und stammt aus dem Kanton St. Gallen. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte sie am 5. Dezember 2018 in den Bundesrat.
Von 2019 bis Ende 2022 leitete sie das Justiz- und Polizeidepartement. Anfang 2023 wechselte Keller-Sutter zum Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD). Dort beschäftigt sie sich unter anderem mit Bundesbudget, Steuern, Finanzpolitik, Zoll sowie Personal- und Informatikfragen der Bundesverwaltung.
2025 war Karin Keller-Sutter Bundespräsidentin. 2026 konzentriert sie sich wieder vollständig auf ihr Finanzdepartement.
Albert Rösti – Energie, Verkehr, Umwelt und Kommunikation
Albert Rösti von der SVP vertritt den Kanton Bern. Der frühere Nationalrat und ehemalige Präsident der SVP Schweiz wurde am 7. Dezember 2022 in den Bundesrat gewählt und trat sein Amt Anfang 2023 an.
Rösti führt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Dadurch fallen zahlreiche politisch bedeutende Bereiche in seine Zuständigkeit: Energieversorgung, Stromnetze, Strassen, Bahnverkehr, Luftfahrt, Telekommunikation, Medienpolitik, Raumplanung und Umweltschutz.
Gerade weil das UVEK sowohl Infrastruktur- als auch Umweltinteressen vereint, entstehen innerhalb dieses Departements regelmässig politische Zielkonflikte.
Elisabeth Baume-Schneider – Gesundheit und Sozialversicherungen
Elisabeth Baume-Schneider von der SP vertritt den Kanton Jura. Sie wurde am 7. Dezember 2022 gemeinsam mit Albert Rösti in den Bundesrat gewählt.
Während ihres ersten Amtsjahres 2023 leitete Baume-Schneider das Justiz- und Polizeidepartement. Anfang 2024 wechselte sie jedoch ins Eidgenössische Departement des Innern (EDI).
Das EDI gehört zu den besonders umfangreichen Departementen. Dazu zählen unter anderem Gesundheit, AHV und andere Sozialversicherungen, Kultur, Gleichstellung, Statistik und Meteorologie. Entsprechend stehen Themen wie Gesundheitskosten, Altersvorsorge und soziale Sicherheit regelmässig im Zentrum ihrer Arbeit.
Beat Jans – Justiz, Migration und innere Sicherheit
Beat Jans von der SP wurde am 13. Dezember 2023 als Nachfolger von Alain Berset in den Bundesrat gewählt. Seit dem 1. Januar 2024 führt er das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD).
Das EJPD beschäftigt sich unter anderem mit Asyl und Migration, Bürgerrecht, innerer Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung, Zivilrecht und internationaler Zusammenarbeit von Polizei und Justiz.
Jans war vor seiner Wahl in die Landesregierung Nationalrat sowie Regierungspräsident von Basel-Stadt. Beruflich verfügt er unter anderem über eine Ausbildung als Landwirt und Umweltnaturwissenschaftler.
Martin Pfister – jüngstes Mitglied des Bundesrates
Martin Pfister von der Mitte ist das zuletzt gewählte Mitglied des Schweizer Bundesrates. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte den Zuger Politiker am 12. März 2025 als Nachfolger von Viola Amherd. Sein Amt trat er am 1. April 2025 an.
Pfister führt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Zum VBS gehören nicht nur Armee und Verteidigungspolitik, sondern beispielsweise auch Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, armasuisse, swisstopo sowie die Sportförderung.
Vor seiner Wahl war Pfister Regierungsrat im Kanton Zug. Zudem besitzt er militärische Erfahrung und erreichte in der Schweizer Armee den Rang eines Obersts.
Welche Parteien stellen die Bundesräte der Schweiz?
Die sieben Sitze verteilen sich 2026 folgendermassen:
- SVP: Guy Parmelin und Albert Rösti
- SP: Elisabeth Baume-Schneider und Beat Jans
- FDP: Ignazio Cassis und Karin Keller-Sutter
- Die Mitte: Martin Pfister
Diese Verteilung wird häufig mit der sogenannten Zauberformel in Verbindung gebracht.
Seit 1959 spielte für die Zusammensetzung des Bundesrates ein 2:2:2:1-Modell eine wichtige Rolle. Die genaue Parteiverteilung hat sich im Laufe der Jahrzehnte verändert. Heute besitzen SVP, SP und FDP jeweils zwei Sitze, Die Mitte einen.
Die Zauberformel ist allerdings kein Verfassungsartikel, der diesen Parteien automatisch eine bestimmte Zahl von Sitzen garantiert. Vielmehr gehört sie zur Schweizer Konkordanzdemokratie: Möglichst grosse politische Kräfte sollen in die Regierungsverantwortung eingebunden werden.
Deshalb wird immer wieder darüber diskutiert, ob die aktuelle Verteilung die heutige Stärke der Parteien noch ausreichend widerspiegelt.
Wie werden die Bundesräte in der Schweiz gewählt?
Die Bevölkerung wählt die Schweizer Bundesräte nicht direkt.
Stattdessen entscheidet die Vereinigte Bundesversammlung, also Nationalrat und Ständerat gemeinsam. Die Mitglieder des Bundesrates werden grundsätzlich für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Nach den Nationalratswahlen findet jeweils in der folgenden Wintersession die Gesamterneuerungswahl des Bundesrates statt.
Dabei wird jeder der sieben Sitze einzeln besetzt.
Gewählt ist, wer das absolute Mehr der gültigen Stimmen erreicht. Bei einer Vakanz während einer laufenden Legislaturperiode findet eine Ersatzwahl statt. Genau das geschah beispielsweise 2025 nach dem Rücktritt von Viola Amherd, als Martin Pfister gewählt wurde.
Die nächste ordentliche Gesamterneuerungswahl des Bundesrates ist für Dezember 2027 nach den eidgenössischen Parlamentswahlen vorgesehen.
Was bedeutet das Kollegialitätsprinzip?
Eine der wichtigsten Besonderheiten des Schweizer Regierungssystems ist das Kollegialitätsprinzip.
Jeder Bundesrat führt zwar sein eigenes Departement. Bei wichtigen Regierungsentscheidungen treten die sieben Mitglieder jedoch gemeinsam als Gesamtbundesrat auf.
Die Bundesverfassung legt fest, dass der Bundesrat als Kollegium entscheidet. Alle sieben Mitglieder sind innerhalb der Regierung grundsätzlich gleichberechtigt. Der Bundespräsident besitzt dabei keine vergleichbare Machtstellung wie beispielsweise ein Präsident oder Premierminister in anderen Ländern.
Zudem gilt das Prinzip der Kollegialität auch nach einem Entscheid: Bundesräte sollen Beschlüsse des Gesamtbundesrates nach aussen vertreten, selbst wenn sie persönlich oder ihre Partei ursprünglich eine andere Position bevorzugt haben.
Dadurch soll die Regierung möglichst geschlossen auftreten.
Wer ist Bundespräsident der Schweiz 2026?
Bundespräsident der Schweiz ist 2026 Guy Parmelin.
Die Vereinigte Bundesversammlung wählte ihn am 10. Dezember 2025 für ein Jahr. Vizepräsident ist Ignazio Cassis.
Allerdings ist die Bezeichnung Bundespräsident leicht missverständlich.
Der Schweizer Bundespräsident ist weder Regierungschef noch Staatsoberhaupt im klassischen Sinne. In der Schweiz wird diese Rolle nicht dauerhaft von einer einzelnen Person ausgeübt. Vielmehr nimmt der Gesamtbundesrat die Funktion des Staatsoberhaupts wahr.
Der Bundespräsident gilt daher als „Primus inter pares“ – Erster unter Gleichen.
Zu seinen zusätzlichen Aufgaben gehören insbesondere:
- Leitung der Bundesratssitzungen
- besondere Repräsentationsaufgaben im In- und Ausland
- Auftritte bei bedeutenden nationalen Anlässen
- Vermittlung innerhalb des Regierungskollegiums
Das Bundespräsidium dauert jeweils nur ein Jahr und wechselt traditionell zwischen den Mitgliedern.
Die sieben Departemente des Bundesrates
Jeder Bundesrat leitet eines der sieben Eidgenössischen Departemente.
EDA – Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Vorsteher: Ignazio Cassis
Zuständig unter anderem für Aussenpolitik, diplomatische Beziehungen, internationale Organisationen, Europapolitik und konsularische Dienstleistungen.
EDI – Eidgenössisches Departement des Innern
Vorsteherin: Elisabeth Baume-Schneider
Zu den wichtigsten Bereichen gehören Gesundheit, Sozialversicherungen, Kultur, Statistik und Gleichstellung.
EJPD – Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement
Vorsteher: Beat Jans
Das EJPD beschäftigt sich unter anderem mit Migration, Asyl, Bürgerrecht, innerer Sicherheit und Justiz.
VBS – Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Vorsteher: Martin Pfister
Hier sind unter anderem Armee, Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, Beschaffung für die Verteidigung und Sport angesiedelt.
EFD – Eidgenössisches Finanzdepartement
Vorsteherin: Karin Keller-Sutter
Das EFD verantwortet unter anderem Bundesfinanzen, Steuern, Zoll und wichtige Querschnittsaufgaben innerhalb der Verwaltung.
WBF – Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Vorsteher: Guy Parmelin
Dazu gehören Wirtschaftspolitik, Arbeitsmarkt, Landwirtschaft, Bildung, Forschung und Innovation.
UVEK – Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Vorsteher: Albert Rösti
Das UVEK umfasst unter anderem Verkehr, Energie, Umwelt, Raumplanung und Kommunikation.
Welche Aufgaben hat der Schweizer Bundesrat?
Der Bundesrat ist die Exekutive der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Seine Arbeit geht daher weit über die Leitung der einzelnen Departemente hinaus.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:
- politische Lage beurteilen
- Ziele der Regierungspolitik festlegen
- neue Gesetze vorbereiten
- Gesetzesentwürfe an das Parlament übermitteln
- Verordnungen erlassen
- Parlaments- und Volksentscheide umsetzen
- Bundesverwaltung führen
- Beziehungen zu den Kantonen pflegen
- Schweiz im Ausland vertreten
- Öffentlichkeit über Entscheidungen informieren
Der Gesamtbundesrat trifft sich normalerweise wöchentlich. Nach Angaben der Bundesverwaltung fallen pro Jahr rund 2.500 Geschäfte an, über die entschieden oder die vorbereitet werden müssen.
Wie viel verdienen Bundesräte in der Schweiz?
Das Bruttojahreseinkommen eines Bundesratsmitglieds beträgt mit Stand 1. Januar 2026 478.166 Schweizer Franken.
Hinzu kommt eine jährliche Spesenpauschale von 30.000 Franken. Wer das Bundespräsidium übernimmt, erhält während dieses Jahres zusätzlich 12.000 Franken Entschädigung.
Darüber hinaus übernimmt der Bund bestimmte dienstliche Kosten. Bundesratsmitglieder verfügen beispielsweise über Möglichkeiten zur Nutzung von Dienst- und Repräsentationsfahrzeugen.
Gehört Bundeskanzler Viktor Rossi zum Bundesrat?
Nein. Viktor Rossi ist kein achtes Bundesratsmitglied.
Er ist seit Anfang 2024 Bundeskanzler und damit Stabschef des Bundesrates. Die Bundeskanzlei unterstützt die sieben Regierungsmitglieder bei der Vorbereitung und Koordination ihrer Arbeit.
Auf dem offiziellen Bundesratsfoto ist Rossi deshalb gemeinsam mit den sieben Bundesrätinnen und Bundesräten zu sehen. Die eigentliche Regierung besteht jedoch weiterhin aus genau sieben Mitgliedern. Das offizielle Bundesratsfoto 2026 zeigt neben Rossi Beat Jans, Albert Rösti, Ignazio Cassis, Guy Parmelin, Karin Keller-Sutter, Elisabeth Baume-Schneider und Martin Pfister.
Warum hat die Schweiz sieben Bundesräte?
Die Zahl von sieben Mitgliedern besteht bereits seit der Gründung des modernen Schweizer Bundesstaats im Jahr 1848.
Das System unterscheidet sich bewusst von Regierungen, die auf einen starken Präsidenten oder Premierminister ausgerichtet sind. Stattdessen verteilt die Schweiz die Regierungsverantwortung auf mehrere Personen und politische Parteien.
Dadurch passen Bundesrat, Föderalismus, direkte Demokratie und Konkordanz eng zusammen. Politische Kompromisse spielen häufig eine grössere Rolle als ein klassisches Regierungs-Oppositions-Modell.
Bundesräte Schweiz 2026: Was hat sich zuletzt verändert?
Die wichtigste personelle Veränderung der vergangenen Jahre war die Wahl von Martin Pfister.
Viola Amherd kündigte Anfang 2025 ihren Rücktritt an. Daraufhin wählte die Vereinigte Bundesversammlung am 12. März 2025 Martin Pfister von der Mitte zu ihrem Nachfolger. Er übernahm am 1. April 2025 das VBS.
Die übrigen Departemente blieben nach der Neuzusammensetzung unverändert. Dadurch entstand die Regierungszusammensetzung, die auch 2026 besteht.
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FAQ zu den Bundesräten Schweiz
Die sieben Bundesräte der Schweiz 2026 sind Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter, Albert Rösti, Elisabeth Baume-Schneider, Beat Jans und Martin Pfister.
Guy Parmelin von der SVP ist Bundespräsident 2026. Er leitet gleichzeitig das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung. Ignazio Cassis ist Vizepräsident.
Die SVP, SP und FDP besitzen jeweils zwei Bundesratssitze. Die Mitte verfügt über einen Sitz. Grüne und Grünliberale sind nicht im Bundesrat vertreten.
Das jüngste Mitglied nach Amtsdauer ist Martin Pfister von der Mitte. Er wurde am 12. März 2025 als Nachfolger von Viola Amherd gewählt und trat sein Amt am 1. April 2025 an.
2026 gehören mit Karin Keller-Sutter und Elisabeth Baume-Schneider zwei Frauen dem siebenköpfigen Bundesrat an.
Nein. Die sieben Bundesratsmitglieder werden von der Vereinigten Bundesversammlung, also Nationalrat und Ständerat gemeinsam, gewählt. Ihre reguläre Amtsperiode beträgt vier Jahre.
Eine Amtsperiode dauert vier Jahre. Bundesräte können jedoch wiedergewählt werden und deshalb wesentlich länger im Amt bleiben. Die Gesamterneuerungswahl findet jeweils nach den Nationalratswahlen statt.
Nein. Der Bundespräsident gilt als „Primus inter pares“, also als Erster unter Gleichgestellten. Er übernimmt zusätzliche Repräsentationsaufgaben und leitet die Sitzungen, besitzt aber keine mit einem ausländischen Regierungschef vergleichbare Stellung.
Seit dem 1. Januar 2026 beträgt das Bruttojahreseinkommen 478.166 Franken. Hinzu kommt eine jährliche Spesenpauschale von 30.000 Franken. Der Bundespräsident erhält während seines Präsidialjahres zusätzlich 12.000 Franken.
Die nächste reguläre Gesamterneuerungswahl des Schweizer Bundesrates findet im Dezember 2027 nach den eidgenössischen Parlamentswahlen statt.
Fazit: Die sieben Bundesräte der Schweiz 2026
Die Bundesräte der Schweiz 2026 sind Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Karin Keller-Sutter, Albert Rösti, Elisabeth Baume-Schneider, Beat Jans und Martin Pfister.
Guy Parmelin ist 2026 Bundespräsident, während Ignazio Cassis als Vizepräsident amtet. Politisch verteilen sich die sieben Sitze auf zwei SVP-, zwei SP-, zwei FDP- und einen Mitte-Sitz.
Besonders am Schweizer System ist jedoch nicht nur die Zusammensetzung. Entscheidend ist das Kollegialitätsprinzip: Alle sieben Mitglieder sind grundsätzlich gleichberechtigt und tragen gemeinsam die Verantwortung für die Regierungspolitik. Selbst der Bundespräsident bleibt lediglich „Erster unter Gleichen“.
Nach der Wahl von Martin Pfister 2025 ist vorerst keine reguläre Neubesetzung vorgesehen. Die nächste Gesamterneuerungswahl des Bundesrates folgt nach den eidgenössischen Wahlen im Dezember 2027.

