Fünf Tatverdächtige, die im Besitz des deutschen Touristen angetroffen wurden, müssen sich wegen schweren Raubes verantworten. Von dem 22-Jährigen fehlt weiterhin jede Spur.
Fünf Verdächtige erschienen am Dienstagmorgen, dem 28. Februar, vor dem Amtsgericht Wynberg im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Raubüberfall auf den vermissten deutschen Touristen Nick Frischke.
FÜNF VOR GERICHT WEGEN RAUB AUF NICK FRISCHKE
Der Sprecher der National Prosecuting Authority (NPA), Eric Ntabazalila, sagte, Igshaan Fisher, Jason Abrahams, Vanroy Petersen, Carlo Guenantin und Melvin Guenantin würden wegen Raubes unter erschwerenden Umständen angeklagt.
„Bei ihnen wurden Gegenstände gefunden, die dem deutschen Staatsbürger Nick Frischke gehörten“, sagte der NPA-Sprecher.
Der Fall wurde zur weiteren Untersuchung auf den 6. März 2023 vertagt. Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.
Eigentum wiederbeschafft, aber keine Spur von Nick
Wie bereits berichtet, bestätigte das Hout Bay Community Policing Forum (CPF), dass das Mobiltelefon und der Rucksack des vermissten deutschen Touristen Nick Frischke gefunden wurden.
Laut dem Facebook-Post der CPF erschienen am Montag drei Verdächtige wegen des Raubes von Frischke vor Gericht, und zwei weitere sollten am Dienstag erscheinen. Die Verdächtigen gaben angeblich zu, den Touristen ausgeraubt zu haben.
Leider ist der 22-Jährige dort weiterhin nirgends zu finden.
„Der Rucksack und das Mobiltelefon des Opfers sowie ein Messer wurden sichergestellt. Trotz intensiver Befragung und Nachverfolgung von Informationen der Verdächtigen gibt es immer noch keine Spur von dem vermissten Wanderer. Die Ermittlungen der SAPS dauern an“, sagte die CPF.
In den Kommentaren zu dem Beitrag vom Dienstag beklagte ein Mann, der behauptete, Frischkes Vater zu sein, dass die Familie durch die Medien und sozialen Netzwerke wichtige Updates zum Fall erhalte. „Für uns Eltern wäre es sicherlich hilfreich, vorher mit uns zu sprechen. Wir hoffen immer noch, dass es gut ausgeht!!!“, schrieb Andre Hallwas.
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Die CPF reagierte auf den Kommentar und entschuldigte sich im Namen der Polizei. „Wir werden heute mit der Polizei Kontakt aufnehmen und den Ermittlungsbeamten bitten, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen.“
Hallwas sagte, die Kommunikation mit der Polizei habe sich in den letzten Tagen verschlechtert.
Wie bereits berichtet, wurde der Ausweis des deutschen Touristen letzte Woche in Hangberg, Hout Bay, gefunden. Frischke wurde zuletzt in der Gegend von Hout Bay gesehen. Es wird angenommen, dass er versuchte, einen der Wanderwege in der Gegend allein zu erwandern.

