Wer ist Louis Sarkozy? Welche Ausbildung hat der Sohn von Nicolas Sarkozy? Mit wem ist er verheiratet? Und wie verlief sein erster eigener Wahlkampf bei der Kommunalwahl 2026 in Menton?
Louis Sarkozy ist ein französisch-amerikanischer Autor, politischer Kommentator und Nachwuchspolitiker. Bekannt wurde er zunächst als jüngster Sohn des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Inzwischen tritt er jedoch mit eigenen Büchern, politischen Kommentaren und einer kommunalen Wahlkampagne öffentlich auf.
Einen großen Teil seines Lebens verbrachte Louis Sarkozy in den USA. Dort besuchte er eine Militärakademie, studierte Geschichte und Philosophie und erwarb anschließend einen Masterabschluss in internationalen Beziehungen. 2025 kehrte er nach Frankreich zurück und ließ sich mit seiner Ehefrau Natali Husic in Menton nieder.
Bei der Kommunalwahl im März 2026 erreichte seine Liste im ersten Wahlgang 18,01 Prozent. Anschließend schloss er sich mit Sandra Paire zusammen. Das gemeinsame Bündnis verlor den zweiten Wahlgang allerdings gegen Alexandra Masson.
Louis Sarkozy im Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
| Vollständiger Name | Louis Sarközy de Nagy-Bocsa |
| Bekannt als | Louis Sarkozy |
| Geburtsdatum | 28. April 1997 |
| Alter | 29 Jahre, Stand September 2026 |
| Geburtsort | Neuilly-sur-Seine, Frankreich |
| Staatsangehörigkeit | Französisch und amerikanisch |
| Beruf | Autor, Kommentator und Nachwuchspolitiker |
| Vater | Nicolas Sarkozy |
| Mutter | Cécilia Attias |
| Stiefmutter | Carla Bruni |
| Ehefrau | Natali Husic |
| Hochzeit | September 2022 in Gordes |
| Kind | Sohn Sylla Nicolas |
| Wohnort | Menton, Frankreich |
| Ausbildung | Valley Forge Military Academy, New York University, American University |
| Politische Richtung | Konservativ und wirtschaftsliberal |
| Wahl 2026 | Bürgermeisterkandidat in Menton |
| Ergebnis im ersten Wahlgang | 18,01 Prozent |
| Bekanntes Buch | „Napoleon’s Library“ |
Wer ist Louis Sarkozy?
Louis Sarkozy wurde am 28. April 1997 in Neuilly-sur-Seine bei Paris geboren. Er ist das gemeinsame Kind von Nicolas Sarkozy und Cécilia Attias.
Als sein Vater 2007 zum französischen Präsidenten gewählt wurde, war Louis zehn Jahre alt. Deshalb stand er bereits in jungen Jahren unter besonderer öffentlicher Beobachtung. Nicolas Sarkozy führte Frankreich von 2007 bis 2012 als Staatspräsident.
Nach der Trennung seiner Eltern lebte Louis überwiegend bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Richard Attias. Sein weiterer Lebensweg führte ihn nach London, New York, Doha und später nach Pennsylvania sowie Washington.
Diese internationale Kindheit prägte seine Identität. Louis Sarkozy spricht fließend Englisch und Französisch. Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit der Politik, Geschichte und Kultur beider Länder.
Eltern und Familie von Louis Sarkozy
Der Vater von Louis Sarkozy ist der konservative Politiker Nicolas Sarkozy. Dieser war unter anderem Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine, Innenminister und schließlich französischer Staatspräsident.
Seine Mutter Cécilia Attias war von 1996 bis 2007 mit Nicolas Sarkozy verheiratet. Nach der Scheidung heiratete sie den Unternehmer und Veranstaltungsmanager Richard Attias.
Louis hat über seinen Vater drei Halbgeschwister:
- Pierre Sarkozy, geboren 1985
- Jean Sarkozy, geboren 1986
- Giulia Sarkozy, geboren 2011
Pierre und Jean Sarkozy stammen aus der ersten Ehe von Nicolas Sarkozy mit Marie-Dominique Culioli. Giulia ist die gemeinsame Tochter von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni.
Carla Bruni ist somit nicht die Mutter, sondern die Stiefmutter von Louis Sarkozy.
Kindheit zwischen Frankreich und den USA
Louis Sarkozy verbrachte nur einen Teil seiner Kindheit in Frankreich. Nach der Scheidung seiner Eltern zog er mit seiner Mutter zunächst nach London. Später lebte die Familie in New York und zeitweise in Doha.
2008 besuchte er das Lycée Français de New York. Danach war er Schüler des Lycée Bonaparte in Doha. Durch die häufigen Umzüge lernte er unterschiedliche gesellschaftliche und politische Systeme kennen.
Besonders prägend waren jedoch seine Jahre in den Vereinigten Staaten. Louis Sarkozy identifizierte sich zunehmend mit Teilen der amerikanischen Kultur. Dazu gehörten sein Interesse am Militär, seine Begeisterung für Geschichte und seine Beschäftigung mit dem politischen System der USA.
Ausbildung von Louis Sarkozy
2011 wechselte Louis Sarkozy an die Valley Forge Military Academy im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dort blieb er bis zu seinem Abschluss im Jahr 2015.
Die Militärakademie verbindet schulischen Unterricht mit einer strengen Tagesstruktur, körperlicher Ausbildung und militärischer Disziplin. Louis Sarkozy erklärte später, dass diese Zeit seine persönliche Entwicklung stark beeinflusst habe.
Nach seinem Abschluss studierte er an der New York University. Dort absolvierte er ein Doppelstudium in Geschichte und Philosophie. Anschließend erwarb er an der American University in Washington einen Masterabschluss in Diplomatie und internationalen Beziehungen.
Seine Ausbildung wird durch Autorenbiografien seines Verlags und Veranstalters bestätigt. Sie erklärt außerdem, warum sich Louis Sarkozy in seinen Büchern und Medienbeiträgen besonders häufig mit Geschichte, Außenpolitik, Religion und politischen Ideen beschäftigt.
Wollte Louis Sarkozy Soldat werden?
Louis Sarkozy interessierte sich lange für eine militärische Laufbahn. Bereits der Besuch der Valley Forge Military Academy deutete auf diesen Berufswunsch hin.
Nach seinem Studium soll er eine Offizierslaufbahn in den amerikanischen Streitkräften erwogen haben. Seine französische Herkunft und die Anforderungen an bestimmte militärische Positionen erschwerten jedoch diese Pläne.
Später erklärte er, sich möglicherweise als Reservist in Frankreich engagieren zu wollen. Eine langfristige aktive Militärkarriere begann er bislang nicht.
Besitzt Louis Sarkozy die amerikanische Staatsbürgerschaft?
Louis Sarkozy besitzt neben der französischen auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Diese erhielt er Berichten zufolge 2023 durch Einbürgerung.
Seine doppelte Staatsangehörigkeit passt zu seiner persönlichen Biografie. Er wurde in Frankreich geboren, verbrachte aber rund 17 Jahre seines Lebens in den USA.
In politischen Interviews beschreibt er sich deshalb teilweise als kulturell französisch und amerikanisch geprägt.
Berufliche Laufbahn vor der Politik
Nach seiner akademischen Ausbildung sammelte Louis Sarkozy Erfahrungen in unterschiedlichen beruflichen Bereichen. Er arbeitete zeitweise in einer politischen Beratungsfirma und anschließend im Finanzsektor in Bogotá.
Außerdem war er für einen begrenzten Zeitraum an der französischen Botschaft in Washington tätig. Diese Stationen verbanden seine Interessen an Politik, Diplomatie und internationalen Beziehungen.
Louis Sarkozy versuchte sich zudem als Unternehmer. Gemeinsam mit dem spanischen Schuhunternehmen Boonper entwickelte er eine Kollektion von Mokassins. Die Modelle waren von historischen Persönlichkeiten wie Napoleon und Thomas Jefferson inspiriert.
Das Schuhprojekt verschaffte ihm öffentliche Aufmerksamkeit, blieb jedoch ein Nebenprojekt. Später konzentrierte er sich stärker auf das Schreiben, politische Kommentare und schließlich auf seine eigene Wahlkampagne.
Louis Sarkozy als politischer Kommentator
Bevor er selbst bei einer Wahl antrat, arbeitete Louis Sarkozy als politischer Kommentator. In französischen Medien sprach er vor allem über amerikanische Politik, internationale Konflikte, gesellschaftliche Entwicklungen und konservative Ideen.
Er war unter anderem als Kommentator bei LCI zu sehen und veröffentlichte Beiträge in „Valeurs actuelles“. Später wurde eine Zusammenarbeit mit BFMTV und RMC bekannt.
Seine Auftritte machten ihn in Frankreich bekannter. Gleichzeitig lösten einige zugespitzte Aussagen Kritik aus. Das betraf insbesondere Kommentare zu internationalen Konflikten, Einwanderung und den Beziehungen zwischen Frankreich und Algerien.
Politische Gegner werfen ihm vor, durch bewusst provokante Aussagen Aufmerksamkeit zu suchen. Seine Unterstützer betrachten seine direkte Sprache hingegen als Gegenentwurf zu vorsichtig formulierten politischen Botschaften.
Welche Bücher schrieb Louis Sarkozy?
Louis Sarkozy veröffentlichte mehrere Bücher, in denen er sich mit Politik, Geschichte und gesellschaftlichen Fragen beschäftigt.
„Une envie de désaccord(s)“
2019 erschien „Une envie de désaccord(s)“. Das Buch schrieb Louis Sarkozy gemeinsam mit seiner Mutter Cécilia Attias.
Es besteht aus einem schriftlichen Dialog zwischen Mutter und Sohn. Beide diskutieren unter anderem über:
- Religion
- Freiheit
- Familie und Erziehung
- Politik
- Feminismus
- Gesellschaftliche Verantwortung
- Das Verhältnis zwischen Europa und den USA
Der Titel macht deutlich, dass Meinungsverschiedenheiten nicht als Problem, sondern als Ausgangspunkt für einen offenen Austausch verstanden werden.
„Napoleon’s Library“
Ein weiteres Buch widmete Louis Sarkozy Napoleon Bonaparte. Die englische Ausgabe trägt den Titel „Napoleon’s Library: The Emperor, His Books and Their Influence on the Napoleonic Era“.
Das Werk beschäftigt sich mit Napoleons Büchersammlung und seinem Leseverhalten. Louis Sarkozy untersucht, welche Autoren der französische Kaiser las und wie Literatur, Geschichte und Philosophie dessen Denken beeinflusst haben könnten.
Die französische Ausgabe erschien unter dem Titel „Napoléon Bonaparte: L’Empire des livres“. Das Buch zeigt Napoleon nicht nur als militärischen Befehlshaber, sondern auch als Leser und politisch gebildeten Herrscher.
Warum ging Louis Sarkozy in die Politik?
Über einen Einstieg von Louis Sarkozy in die französische Politik wurde bereits längere Zeit spekuliert. Sein bekannter Familienname, seine Medienauftritte und seine politischen Kommentare verstärkten diese Vermutungen.
2025 kehrte er dauerhaft nach Frankreich zurück und ließ sich in Menton an der Côte d’Azur nieder. Im September desselben Jahres kündigte er offiziell seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt an.
Louis Sarkozy erklärte, Menton politisch erneuern zu wollen. Die Stadt war zuvor durch kommunalpolitische Konflikte und verschiedene juristische Affären belastet worden.
Seine Gegner bezeichneten ihn jedoch als „Fallschirmkandidaten“. Damit ist ein Bewerber gemeint, der kurz vor einer Wahl in eine Stadt zieht, ohne dort langjährig verwurzelt zu sein.
Sarkozy wies diese Kritik zurück. Er kündigte an, langfristig in Menton zu bleiben und sich auch nach der Wahl für die Stadt einzusetzen.
Kommunalwahl 2026 in Menton
Bei der französischen Kommunalwahl 2026 führte Louis Sarkozy die Liste „Le Renouveau Mentonnais“ an.
Unterstützung erhielt er aus mehreren Teilen des konservativen und bürgerlichen Lagers. Dazu gehörten:
- Les Républicains
- Horizons
- Renaissance
- Nouvelle Énergie
Diese breite Unterstützung sorgte teilweise für interne Konflikte. Einige lokale Politiker kritisierten, dass etablierte Parteien einen neu zugezogenen Kandidaten gegenüber langjährigen Kommunalpolitikern bevorzugten.
Ergebnis des ersten Wahlgangs
Der erste Wahlgang fand am 15. März 2026 statt. Die wichtigsten Ergebnisse lauteten:
| Kandidatin oder Kandidat | Stimmen | Anteil |
| Alexandra Masson | 5.276 | 36,25 % |
| Sandra Paire | 2.873 | 19,74 % |
| Louis Sarkozy | 2.621 | 18,01 % |
| Florent Champion | 2.197 | 15,09 % |
| Laurent Lanquar-Castiel | 1.317 | 9,05 % |
| Émilie Ria | 272 | 1,87 % |
Louis Sarkozy erreichte somit den dritten Platz. Das Ergebnis galt als Rückschlag, weil seine Kampagne große mediale Aufmerksamkeit und die Unterstützung mehrerer Parteien erhalten hatte.
Zusammenschluss mit Sandra Paire
Nach dem ersten Wahlgang schloss sich Louis Sarkozy mit Sandra Paire zusammen. Beide wollten verhindern, dass die RN-Kandidatin Alexandra Masson die Wahl gewinnt.
Sandra Paire führte die gemeinsame Liste an. Louis Sarkozy sollte im Fall eines Erfolgs voraussichtlich erster stellvertretender Bürgermeister werden.
Florent Champion beteiligte sich nicht an diesem Zusammenschluss und trat im zweiten Wahlgang weiterhin mit einer eigenen Liste an.
Ergebnis des zweiten Wahlgangs
Der zweite Wahlgang fand am 22. März 2026 statt.
| Liste | Stimmen | Anteil | Sitze |
| Alexandra Masson | 7.001 | 49,09 % | 29 |
| Sandra Paire und Louis Sarkozy | 4.948 | 34,69 % | 7 |
| Florent Champion | 2.314 | 16,22 % | 3 |
Alexandra Masson gewann die Wahl und wurde Bürgermeisterin von Menton. Die vollständigen Ergebnisse veröffentlichte das französische Innenministerium.
Louis Sarkozy gewann somit nicht das angestrebte Bürgermeisteramt. Seine erste eigene Kampagne brachte ihm jedoch 18,01 Prozent im ersten Wahlgang und eine sichtbare Position innerhalb der französischen Rechten.
Ist Louis Sarkozy Mitglied einer Partei?
Louis Sarkozy wurde bei seiner Wahlkampagne von Les Républicains und weiteren politischen Bewegungen unterstützt. Parteipolitische Unterstützung, Wahlempfehlung und formelle Mitgliedschaft sind allerdings nicht dasselbe.
Während des Wahlkampfs wurde er dem konservativen beziehungsweise vereinigten rechten Lager zugeordnet. Gleichzeitig versuchte er, Wähler verschiedener rechter und bürgerlicher Strömungen anzusprechen.
Sein genauer langfristiger Platz im französischen Parteiensystem bleibt offen. Nach der Kommunalwahl erklärte er, dass er sich weiterhin politisch engagieren und dem Rassemblement National entgegentreten wolle.
Politische Positionen von Louis Sarkozy
Louis Sarkozy vertritt überwiegend konservative und wirtschaftsliberale Positionen. Durch seine lange Zeit in den USA unterscheiden sich sein Stil und seine politischen Bezüge teilweise von denen traditioneller französischer Politiker.
Zu den Themen, über die er regelmäßig spricht, gehören:
- Innere Sicherheit
- Einwanderung
- Nationale Identität
- Staatliche Autorität
- Wirtschaftliche Freiheit
- Bürokratieabbau
- Verteidigung und Militär
- Französische Geschichte und Kultur
Louis Sarkozy äußerte sich positiv über den früheren beziehungsweise amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und den argentinischen Präsidenten Javier Milei. Insbesondere Mileis wirtschaftsliberale und staatskritische Ansätze finden seine Aufmerksamkeit.
Bei gesellschaftspolitischen Fragen vertritt er jedoch nicht immer klassische religiös-konservative Positionen. Daher lässt er sich nicht in allen Punkten eindeutig einer traditionellen französischen Parteiströmung zuordnen.
Verhältnis zum Rassemblement National
Ein zentrales Thema während der Wahlkampagne war Louis Sarkozys Verhältnis zum Rassemblement National.
Einige Kritiker befürchteten, er könne für eine breitere Zusammenarbeit zwischen der traditionellen Rechten und dem RN offen sein. Sarkozy erklärte dagegen, keine formelle Allianz mit der Partei anzustreben.
Nach dem ersten Wahlgang verband er seine Liste mit Sandra Paire, um einen Wahlsieg der RN-Kandidatin Alexandra Masson zu verhindern. Das Bündnis erreichte dieses Ziel allerdings nicht.
Nach seiner Niederlage kündigte Louis Sarkozy an, der neuen Stadtführung kritisch gegenüberzustehen und sein politisches Engagement fortzusetzen.
Wer ist die Ehefrau von Louis Sarkozy?
Die Ehefrau von Louis Sarkozy heißt Natali Husic. Ihr Nachname wird in französischen Medien auch als Husić geschrieben.
Natali Husic stammt aus einer Familie mit Verbindungen zur Diplomatie. Sie wurde im ehemaligen Jugoslawien geboren und verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Kinshasa. Ihr Vater Ilir Husic war im diplomatischen beziehungsweise konsularischen Bereich für Montenegro tätig.
Beruflich beschäftigt sich Natali Husic mit strategischer Kommunikation und internationaler Entwicklung. Sie hält ihr Privatleben vergleichsweise zurück, begleitet ihren Mann jedoch gelegentlich zu öffentlichen Veranstaltungen und Wahlkampfterminen.
Louis Sarkozy und Natali Husic sind seit 2017 ein Paar. Ihre Hochzeit fand im September 2022 in Gordes in Südfrankreich statt. Anschließend lebten sie im Raum Washington, bevor sie nach Menton zogen.
Hat Louis Sarkozy Kinder?
Louis Sarkozy und Natali Husic haben ein gemeinsames Kind. Ihr Sohn Sylla Nicolas Sarkozy wurde am 23. Oktober 2025 geboren.
Das Paar gab die Geburt einen Tag später über soziale Medien bekannt. Dabei zeigten die Eltern ihren Sohn, machten sein Gesicht jedoch unkenntlich.
Der zweite Vorname Nicolas ist eine Hommage an Nicolas Sarkozy. Der Name Sylla erinnert an den römischen Feldherrn und Politiker Lucius Cornelius Sulla, der im Französischen als Sylla bezeichnet wird.
Öffentlich bestätigt ist nur dieses eine Kind. Angaben auf einzelnen Internetseiten, nach denen Louis Sarkozy mehrere Kinder haben soll, sind nicht ausreichend belegt.
Frühere Freundinnen von Louis Sarkozy
Vor seiner Beziehung zu Natali Husic war Louis Sarkozy mit der französischen Moderatorin und Fernsehdarstellerin Capucine Anav zusammen. Die öffentlich bekannte Beziehung dauerte ungefähr von 2014 bis 2016.
Louis Sarkozy bestätigte später außerdem eine frühere kurze Beziehung mit Sarah Knafo. Sie ist heute Europaabgeordnete und eine bekannte Politikerin der französischen Partei Reconquête.
Diese früheren Beziehungen haben keine erkennbare Bedeutung für seine heutige Ehe oder seine politische Arbeit.
Warum ist Louis Sarkozy umstritten?
Louis Sarkozy wird sowohl wegen seiner politischen Aussagen als auch wegen seines schnellen Aufstiegs kritisch betrachtet.
Seine Gegner bemängeln insbesondere:
- die Vorteile seines bekannten Familiennamens
- seine kurze Verbindung zu Menton vor der Kandidatur
- seine große mediale Präsenz
- seine teilweise provokanten Aussagen
- seine Nähe zu unterschiedlichen rechten Bewegungen
- die Unterstützung durch mehrere etablierte Parteien
Gleichzeitig verfügt er über eine eigene akademische und berufliche Laufbahn. Er hat Bücher veröffentlicht, internationale Erfahrungen gesammelt und sich bereits vor seiner Kandidatur öffentlich mit politischen Themen beschäftigt.
Das Wahlergebnis in Menton zeigte jedoch, dass der Name Sarkozy allein nicht für einen Wahlsieg ausreichte.
Was macht Louis Sarkozy heute?
Nach der verlorenen Bürgermeisterwahl kündigte Louis Sarkozy an, in Menton bleiben zu wollen. Er möchte sein politisches Engagement fortsetzen und sich langfristig eine eigene Position aufbauen.
Welche Aufgabe er künftig übernimmt, ist noch nicht eindeutig absehbar. Möglich sind weitere Aktivitäten in der Kommunalpolitik, eine stärkere Rolle innerhalb einer konservativen Partei oder eine spätere Kandidatur bei einer Parlamentswahl.
Eine Kandidatur für das französische Präsidentenamt hat er nicht angekündigt. Entsprechende Berichte sind bislang Spekulationen, die vor allem auf seinem Familiennamen und seinen politischen Ambitionen beruhen.
Fazit
Louis Sarkozy hat sich vom bekannten Präsidentensohn zu einem Autor, politischen Kommentator und Nachwuchspolitiker entwickelt. Seine Ausbildung an einer amerikanischen Militärakademie, sein Studium in New York und Washington sowie seine doppelte Staatsangehörigkeit prägen seine öffentliche Persönlichkeit.
Privat ist Louis Sarkozy seit 2022 mit Natali Husic verheiratet. Im Oktober 2025 wurde ihr Sohn Sylla Nicolas geboren.
Sein erster Versuch, Bürgermeister von Menton zu werden, scheiterte. Im ersten Wahlgang erreichte er 18,01 Prozent. Das anschließende Bündnis mit Sandra Paire verlor ebenfalls gegen Alexandra Masson.
Trotz der Niederlage dürfte Louis Sarkozy in der französischen Politik präsent bleiben. Ob er langfristig eine eigene politische Basis entwickelt oder hauptsächlich als Sohn von Nicolas Sarkozy wahrgenommen wird, hängt von seinen nächsten Schritten ab.
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Häufige Fragen zu Louis Sarkozy
Louis Sarkozy wurde am 28. April 1997 geboren. Im September 2026 ist er 29 Jahre alt.
Seine Eltern sind der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy und Cécilia Attias.
Nein. Carla Bruni ist seine Stiefmutter. Seine leibliche Mutter ist Cécilia Attias.
Louis Sarkozy ist seit September 2022 mit Natali Husic verheiratet. Das Paar lebt in Menton.
Ja. Sein Sohn Sylla Nicolas Sarkozy wurde am 23. Oktober 2025 geboren.
Er absolvierte an der New York University ein Doppelstudium in Geschichte und Philosophie. Anschließend erwarb er an der American University einen Master in Diplomatie und internationalen Beziehungen.
Louis Sarkozy besitzt die französische und seit 2023 auch die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Er schrieb mit seiner Mutter „Une envie de désaccord(s)“. Außerdem veröffentlichte er ein Buch über Napoleon und dessen Bibliothek mit dem englischen Titel „Napoleon’s Library“.
Nein. Er erreichte im ersten Wahlgang 18,01 Prozent. Im zweiten Wahlgang unterlag das gemeinsame Bündnis von Sandra Paire und Louis Sarkozy der RN-Kandidatin Alexandra Masson.
Bei der Kommunalwahl erhielt er Unterstützung von Les Républicains, Horizons, Renaissance und Nouvelle Énergie. Unterstützung durch Parteien sollte jedoch nicht automatisch mit einer dauerhaften formellen Mitgliedschaft gleichgesetzt werden.
Louis Sarkozy hat keine Präsidentschaftskandidatur angekündigt. Alle Aussagen über eine mögliche Kandidatur für das höchste Staatsamt sind derzeit Spekulationen.
Louis Sarkozy lebt mit seiner Ehefrau und seinem Sohn in Menton an der französischen Côte d’Azur.
Für seine Körpergröße gibt es keine verlässliche und offiziell bestätigte Angabe. Zahlen auf nicht belegten Promi-Webseiten sollten deshalb nicht als Tatsache übernommen werden.

