Michael Bram Pfleghar ist ein in Norwegen tätiger Regisseur, Produzent und Filmschaffender. Er wurde 1982 geboren und stammt aus einer bekannten deutsch-norwegischen Künstlerfamilie. Seine Mutter ist die norwegische Sängerin Wencke Myhre, während sein Vater der deutsche Film- und Fernsehregisseur Michael Pfleghar war.
Obwohl sein Familienname vor allem mit der deutschen Fernsehgeschichte verbunden wird, hat Michael Bram Pfleghar eine eigenständige Karriere aufgebaut. Er arbeitet überwiegend hinter der Kamera und war sowohl an Werbefilmen als auch an großen norwegischen Kinoproduktionen beteiligt. Zu seinen bekanntesten Credits gehören die Netflix-Produktion „Troll“, der Katastrophenfilm „The Burning Sea“ und die Horrorkomödie „There’s Something in the Barn“.
In öffentlichen Filmcredits erscheint er meistens unter dem kürzeren Namen Michael Pfleghar. Das führt gelegentlich zu einer Verwechslung mit seinem 1991 verstorbenen Vater.
Michael Bram Pfleghar im Überblick
| Merkmal | Öffentlich bekannter Stand |
| Vollständiger Name | Michael Bram Pfleghar |
| Geburtsjahr | 1982 |
| Alter im August 2026 | 43 oder 44 Jahre |
| Beruf | Regisseur, Produzent und Filmschaffender |
| Beruflicher Schwerpunkt | Film-, Fernseh- und Werbeproduktionen |
| Tätigkeitsland | Vor allem Norwegen |
| Mutter | Wencke Myhre |
| Vater | Michael Pfleghar |
| Halbgeschwister | Kim, Dan und Fam |
| Ausbildung | Zwölfwöchiger Filmkurs an der New York Film Academy |
| Abschlussfilm | „Fastfinger“ |
| Bekannte Produktionen | „Uro“, „The Burning Sea“, „Troll“, „There’s Something in the Barn“ |
| Eigenes Unternehmen | Michael Pfleghar Productions |
| Ehefrau oder Partnerin | Nicht verlässlich öffentlich dokumentiert |
| Kinder | Keine gesicherten öffentlichen Angaben |
Ein vollständiges Geburtsdatum oder ein offiziell bestätigter Geburtsort ist in den geprüften öffentlich zugänglichen Quellen nicht dokumentiert. Weil nur das Geburtsjahr 1982 feststeht, ist Michael Bram Pfleghar am 5. August 2026 entweder 43 oder 44 Jahre alt. Das norwegische Unternehmensregister führt ihn ebenfalls mit dem Geburtsjahr 1982.
Wer ist Michael Bram Pfleghar?
Michael Bram Pfleghar arbeitet seit vielen Jahren in der norwegischen Film- und Werbebranche. Anders als seine berühmten Eltern tritt er jedoch nur selten als öffentliche Persönlichkeit auf. Seine Arbeit findet hauptsächlich hinter der Kamera statt.
Dabei übernimmt er unterschiedliche Aufgaben. In Werbeproduktionen arbeitet er als Regisseur. Bei größeren Spielfilmen war er dagegen mehrfach als Second Unit Director tätig. Ein Second-Unit-Regisseur leitet eine zusätzliche Filmeinheit, die beispielsweise Actionsequenzen, Landschaftsbilder, Fahraufnahmen oder andere Szenen dreht, während die Haupteinheit parallel arbeitet.
Michael Pfleghar verbindet daher klassische Werbefilmregie mit der organisatorisch und technisch anspruchsvollen Arbeit an großen Filmsets. Branchenporträts beschreiben Humor, Action, Prominente und aufwendig inszenierte Lebensmittelaufnahmen als wiederkehrende Bestandteile seiner Werbearbeiten.
Michael Bram Pfleghars Eltern
Die Eltern von Michael Bram Pfleghar sind Wencke Myhre und Michael Pfleghar. Beide waren bereits lange vor seiner Geburt bekannte Persönlichkeiten der europäischen Unterhaltungsbranche.
Seine Mutter Wencke Myhre
Wencke Myhre gehört zu den erfolgreichsten norwegischen Sängerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie wurde mit Liedern wie „Beiß nicht gleich in jeden Apfel“, „Er hat ein knallrotes Gummiboot“ und „Ein Hoch der Liebe“ bekannt.
Aus ihrer ersten Ehe stammen die Kinder Kim, Dan und Fam. Mit dem Regisseur Michael Pfleghar bekam sie 1982 ihren jüngsten Sohn Michael Bram. Norwegische Medien führen ihn ausdrücklich als gemeinsamen Sohn des Paares.
Mutter und Sohn arbeiteten später auch beruflich zusammen. Unter anderem führte Michael bei Werbeaufnahmen mit Wencke Myhre Regie. Sie erklärte in einem gemeinsamen Interview, dass sie während einer Produktion nicht als Mutter und Sohn, sondern als Kollegen miteinander umgingen.
Sein Vater Michael Pfleghar
Michael Pfleghars Vater war ein bedeutender deutscher Film- und Fernsehregisseur. Er inszenierte unter anderem die Unterhaltungssendung „Wünsch Dir was“ und die Comedyserie „Klimbim“. Außerdem arbeitete er international und führte 1967 bei einem Fernsehspecial mit Frank Sinatra, Ella Fitzgerald und Antônio Carlos Jobim Regie.
Wencke Myhre und Michael Pfleghar waren in den 1980er-Jahren verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn wurde 1982 geboren. Der Regisseur starb am 23. Juni 1991 im Alter von 58 Jahren durch Suizid. Michael Bram Pfleghar war damals noch ein Kind. Wencke Myhre berichtete später, dass die Familie in dieser schwierigen Zeit professionelle Unterstützung in Anspruch nahm.
Michael Bram erklärte Jahre später, dass er erst nach dem Tod seines Vaters vollständig verstanden habe, wie stark dessen Filme und Ideen ihn beeinflusst hatten. Trotzdem kopierte er dessen Karriere nicht einfach. Während sein Vater vor allem große deutsche Fernsehshows und Unterhaltungssendungen inszenierte, entwickelte der Sohn seinen beruflichen Schwerpunkt in der norwegischen Werbe- und Spielfilmproduktion.
Kindheit zwischen Tourneen und Filmsets
Michael Bram Pfleghar kam schon früh mit der Unterhaltungsbranche in Kontakt. Seine Mutter trat regelmäßig in mehreren europäischen Ländern auf. Als kleines Kind begleitete er sie deshalb teilweise auf Tourneen und zu Produktionen.
Trotz dieses Umfelds beschrieb er seine Kindheit später als weitgehend normal. In einem Interview aus dem Jahr 2004 sagte er, er habe das Aufwachsen nicht als Jetset-Leben wahrgenommen. Die beruflichen Verpflichtungen seiner Mutter seien für die Familie schlicht Teil des normalen Alltags gewesen.
Sein Interesse am Filmemachen entwickelte sich dennoch sehr früh. Nach eigenen Angaben begann er bereits im Alter von sieben oder acht Jahren, kleine Filme zu drehen. Dabei befestigte er Kameras unter anderem an Fahrrädern und ferngesteuerten Autos. Einige der Geräte überstanden diese Experimente nicht.
Ausbildung an der New York Film Academy
Bevor Michael Bram Pfleghar eine Filmschule besuchte, hatte er bereits mehrere Jahre praktische Erfahrung in der norwegischen Filmbranche gesammelt. Unter anderem arbeitete er als Beleuchter beziehungsweise Gaffer.
Im Jahr 2004 absolvierte er einen zwölfwöchigen Abendkurs für Filmemacher an der New York Film Academy in Kalifornien. Dabei handelte es sich nicht um ein mehrjähriges Hochschulstudium, sondern um ein praxisorientiertes Kurzprogramm. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil einige Onlineprofile die Ausbildung umfangreicher darstellen, als sie tatsächlich dokumentiert ist.
Sein Abschlussfilm trug den Titel „Fastfinger“. Pfleghar beschrieb das Projekt als stummen Western, der auf 16-Millimeter-Film gedreht wurde. Anstelle von Pistolen verwendeten die Figuren Mobiltelefone: Zwei Männer duellierten sich darum, wer zuerst eine Frau in einer Bar anrufen konnte.
Nach der Ausbildung zeigte er den Film mehreren Produzenten, die er bereits aus seiner früheren Arbeit kannte. Zunächst erhielt er Aufträge für interne Unternehmensfilme. Danach folgten Webwerbung und schließlich klassische Fernsehspots. Im Jahr 2011 erklärte er, damals ungefähr ein bis zwei Filme pro Monat zu drehen.
Michael Pfleghar Productions
Michael Bram Pfleghar betreibt das Unternehmen Michael Pfleghar Productions. Es handelt sich um ein norwegisches Einzelunternehmen, das am 10. Mai 2006 registriert wurde.
Als Geschäftszweck nennt das norwegische Register die Produktion von Filmen, Videos und Fernsehprogrammen. Pfleghar wird als Inhaber geführt. Das Unternehmen war bei der zuletzt geprüften Registerabfrage weiterhin als aktiv verzeichnet.
Bereits 2009 berichteten norwegische Medien außerdem, dass Pfleghar gemeinsam mit Philip Borgli die Produktionsfirma Jalla Film betrieb. Diese ältere Zusammenarbeit sollte jedoch nicht mit seiner gegenwärtig registrierten Einzelfirma verwechselt werden.
Filme und Produktionen von Michael Bram Pfleghar
Michael Bram Pfleghar hat sowohl an Werbefilmen als auch an Kino- und Streamingproduktionen gearbeitet. Dabei muss zwischen Filmen unterschieden werden, bei denen er die Hauptregie führte, und Produktionen, bei denen er eine zusätzliche Dreheinheit leitete.
„Uro“
„Uro“ ist ein norwegischer Kriminalfilm aus dem Jahr 2006. Der Film gehört zu den frühen Produktionen, mit denen Michael Pfleghar in internationalen Filmdatenbanken verbunden wird. Seine genaue Tätigkeit wird je nach Datenbank unterschiedlich ausführlich dargestellt. Deshalb sollte „Uro“ nicht ohne einen konkreten Credit als eigenständige Regiearbeit bezeichnet werden.
„The Burning Sea“
Bei dem norwegischen Katastrophenfilm „The Burning Sea“ aus dem Jahr 2021 war Michael Pfleghar Second Unit Director der Army Unit. Die Hauptregie führte John Andreas Andersen.
Pfleghar war somit für eine zusätzliche Dreheinheit zuständig, die mit militärischen beziehungsweise entsprechenden Actionelementen der Produktion verbunden war. Er war nicht der Hauptregisseur des gesamten Films.
„Troll“
Besonders bekannt wurde seine Beteiligung an dem norwegischen Netflix-Film „Troll“ aus dem Jahr 2022. Die Hauptregie übernahm Roar Uthaug, während Michael Pfleghar als Second Unit Director im Abspann steht.
Daher ist die gelegentlich im Internet zu findende Behauptung, Michael Bram Pfleghar habe „Troll“ vollständig inszeniert, nicht korrekt. Er leitete die zweite Filmeinheit, spielte damit jedoch eine wichtige Rolle bei der Umsetzung zusätzlicher Szenen und Aufnahmen.
„There’s Something in the Barn“
Auch bei der 2023 veröffentlichten Horrorkomödie „There’s Something in the Barn“ arbeitete Pfleghar als Second Unit Director. Die Hauptregie des Films führte Magnus Martens.
Diese drei Spielfilmproduktionen zeigen, dass Michael Bram Pfleghar vor allem bei größeren Action-, Katastrophen- und Genrefilmen Erfahrung mit zusätzlichen Dreheinheiten gesammelt hat.
Arbeit als Werbefilmregisseur
Neben den Spielfilmen bildet Werbung einen wichtigen Teil seiner Karriere. Pfleghar inszenierte Spots und Kampagnen für verschiedene norwegische und internationale Kunden. Sein Portfolio umfasst unter anderem Produktionen mit Sportlern, Prominenten, Lebensmitteln, Autos und Actionelementen.
Im Jahr 2014 wechselte er zur norwegischen Produktionsfirma Rollo Tomasi. Zuvor hatte er bereits für Smallfilm gearbeitet und zahlreiche Werbespots gedreht.
Im Januar 2024 meldete das norwegische Branchenmedium „Kreativt Forum“, dass Pfleghar als Regisseur zu Wemake gekommen war. Zuvor hatte er mehrere Jahre verstärkt als Second-Unit-Regisseur an großen Spielfilmen gearbeitet. Bei Wemake wollte er seine Tätigkeit im Werbefilmbereich wieder ausbauen. Der Bericht erwähnte zudem Produktionen für NRK und Netflix sowie einen historischen Unternehmensfilm für die norwegische Schiffs-Kriegsversicherung DNK.
Da spätere öffentliche Informationen über seine vertraglichen Bindungen begrenzt sind, sollte Wemake nicht ohne aktuelle Bestätigung als sein heutiger Arbeitgeber bezeichnet werden. Sicher belegt bleibt dagegen seine eigene, weiterhin registrierte Firma Michael Pfleghar Productions.
Ist Michael Bram Pfleghar verheiratet?
Über eine Ehefrau, Partnerin oder den aktuellen Beziehungsstatus von Michael Bram Pfleghar liegen keine verlässlich bestätigten öffentlichen Informationen vor.
Auch zu möglichen Kindern gibt es keine ausreichend eindeutigen Angaben. Einzelne ältere Interviews mit Wencke Myhre enthalten zwar Hinweise auf Enkelkinder innerhalb der Familie. Daraus lässt sich jedoch nicht zweifelsfrei ableiten, welches ihrer vier Kinder deren Elternteil ist.
Deshalb sollten Webseiten weder eine Ehefrau noch eine bestimmte Partnerin oder Kinder nennen, solange dafür keine direkte und überprüfbare Quelle vorliegt. Gleiches gilt für Vermögensschätzungen. Sein Einkommen und sein Privatvermögen sind nicht öffentlich dokumentiert.
Warum wird Michael Bram Pfleghar häufig verwechselt?
Der wichtigste Grund ist der gemeinsame Name von Vater und Sohn. Beide werden in Veröffentlichungen häufig nur Michael Pfleghar genannt.
Der Vater wurde 1933 geboren, starb 1991 und war vor allem für deutsche Fernsehproduktionen wie „Klimbim“ bekannt. Der Sohn wurde 1982 geboren und arbeitet als Regisseur, Produzent und Second Unit Director hauptsächlich in Norwegen.
Auch Filmdatenbanken können für Verwirrung sorgen. Dort existieren getrennte Profile, wobei die Bezeichnungen nicht immer sofort erkennen lassen, ob ein Eintrag den Vater oder den Sohn betrifft.
Fazit zu Michael Bram Pfleghar
Michael Bram Pfleghar ist weit mehr als nur der Sohn zweier prominenter Künstler. Er entwickelte schon als Kind ein Interesse an Filmtechnik, sammelte praktische Erfahrungen an norwegischen Sets und absolvierte 2004 einen Filmkurs an der New York Film Academy.
Anschließend etablierte er sich vor allem als Werbefilmregisseur. Gleichzeitig sammelte er als Second Unit Director Erfahrung bei großen Produktionen wie „The Burning Sea“, „Troll“ und „There’s Something in the Barn“.
Seine Herkunft verbindet die norwegische Unterhaltungswelt seiner Mutter Wencke Myhre mit der deutschen Fernsehgeschichte seines Vaters Michael Pfleghar. Beruflich verfolgt er jedoch einen eigenen Weg. Statt als prominente Medienfigur aufzutreten, konzentriert er sich hauptsächlich auf die praktische Arbeit hinter der Kamera.
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Häufige Fragen zu Michael Bram Pfleghar
Michael Bram Pfleghar ist ein 1982 geborener Regisseur, Produzent und Filmschaffender, der überwiegend in Norwegen arbeitet. Er dreht Werbefilme und war als Second Unit Director an mehreren bekannten Spielfilmen beteiligt.
Seine Mutter ist die norwegische Sängerin Wencke Myhre. Sein Vater war der deutsche Film- und Fernsehregisseur Michael Pfleghar, der unter anderem „Klimbim“ inszenierte.
Er wurde 1982 geboren. Weil sein vollständiges Geburtsdatum nicht verlässlich öffentlich dokumentiert ist, ist er im August 2026 entweder 43 oder 44 Jahre alt.
Er war bei „Troll“ als Second Unit Director tätig. Die Hauptregie des Netflix-Films führte Roar Uthaug.
Zu seinen bekannten Credits gehören „Uro“, „The Burning Sea“, „Troll“ und „There’s Something in the Barn“. Bei den drei letztgenannten Produktionen arbeitete er als Second Unit Director beziehungsweise als Leiter einer zusätzlichen Dreheinheit.
Michael Pfleghar Productions ist ein norwegisches Einzelunternehmen für Film-, Video- und Fernsehproduktion. Michael Bram Pfleghar wird im Unternehmensregister als Inhaber geführt.
Eine Ehe oder aktuelle Partnerschaft ist nicht verlässlich öffentlich bestätigt. Deshalb sollte keine bestimmte Frau als seine Ehefrau oder Partnerin bezeichnet werden.
Dazu gibt es keine eindeutig bestätigten öffentlichen Informationen.
Nein. „Klimbim“ wurde von seinem Vater Michael Pfleghar inszeniert. Der ältere Michael Pfleghar lebte von 1933 bis 1991. Sein Sohn Michael Bram wurde 1982 geboren und arbeitet überwiegend in der norwegischen Filmbranche.

