Wer nach Uhrenunstellung 2026 sucht, meint normalerweise die Uhrenumstellung oder Zeitumstellung. „Uhrenunstellung“ ist zwar ein häufiger Suchbegriff, sprachlich richtig heißt es jedoch Uhrenumstellung.
In Deutschland werden die Uhren 2026 zweimal umgestellt. Am 29. März begann die Sommerzeit. Dabei sprang die Uhr nachts von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr. Die nächste Uhrenumstellung findet am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, statt. Dann werden die Uhren um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
Dadurch endet die Mitteleuropäische Sommerzeit und die normale Mitteleuropäische Zeit beginnt. Die Nacht dauert rechnerisch eine Stunde länger. Eine Abschaffung der Zeitumstellung wurde bisher nicht beschlossen. Die aktuelle EU-Regelung bleibt deshalb auch 2026 bestehen.
Uhrenunstellung 2026 im Überblick
| Merkmal | Sommerzeit 2026 | Winterzeit 2026 |
| Datum | 29. März 2026 | 25. Oktober 2026 |
| Nacht | 28. auf 29. März | 24. auf 25. Oktober |
| Zeitpunkt | 2:00 Uhr | 3:00 Uhr |
| Änderung | 2:00 auf 3:00 Uhr | 3:00 auf 2:00 Uhr |
| Richtung | Uhr vorstellen | Uhr zurückstellen |
| Zeit danach | MESZ | MEZ |
| Länge der Nacht | Eine Stunde kürzer | Eine Stunde länger |
| Kalendertag | 23 Stunden | 25 Stunden |
| Status | Bereits erfolgt | Nächste Uhrenumstellung |
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt führt für 2026 den 29. März als Beginn und den 25. Oktober als Ende der Sommerzeit auf. Grundsätzlich beginnt die Sommerzeit am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober.
Wann ist die nächste Uhrenumstellung 2026?
Die nächste Uhrenumstellung erfolgt in der Nacht von Samstag, dem 24. Oktober, auf Sonntag, den 25. Oktober 2026.
Um 3:00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf 2:00 Uhr zurückgestellt. Die Stunde zwischen 2:00 und 3:00 Uhr kommt deshalb zweimal vor. Nach der amtlichen Bezeichnung heißt die zuerst erscheinende Stunde 2A und die wiederholte Stunde 2B.
Nach der Umstellung gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit, kurz MEZ. Umgangssprachlich wird sie häufig Winterzeit genannt. Genau genommen handelt es sich jedoch um die Normalzeit Deutschlands.
Hat man im Oktober 2026 eine Stunde mehr?
Ja. Da die Uhr um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückspringt, dauert die Nacht eine Stunde länger. Der Sonntag, 25. Oktober 2026, hat daher nicht 24, sondern 25 Stunden.
Wer am Sonntag keinen frühen Termin hat, kann theoretisch eine Stunde länger schlafen. Allerdings passt sich die innere Uhr nicht bei allen Menschen sofort an die neue Zeit an.
Wurde die Uhr im März 2026 vor- oder zurückgestellt?
Am 29. März 2026 wurden die Uhren vorgestellt. Um 2:00 Uhr sprang die Zeitanzeige direkt auf 3:00 Uhr. Die Stunde von 2:00 bis 3:00 Uhr fiel aus. Deshalb hatte dieser Sonntag nur 23 Stunden.
Seitdem gilt die Mitteleuropäische Sommerzeit, kurz MESZ. Sie liegt zwei Stunden vor der koordinierten Weltzeit und wird als UTC+2 angegeben. Mit der Rückstellung im Oktober kehrt Deutschland zu MEZ beziehungsweise UTC+1 zurück.
Die Umstellung verlängert weder das Tageslicht noch die astronomische Tageslänge. Stattdessen verschiebt sie die angezeigte Uhrzeit gegenüber dem Sonnenstand. Während der Sommerzeit geht die Sonne nach der Uhr morgens später auf und abends später unter.
Uhrenunstellung: Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?
Die Richtung lässt sich mit einer einfachen Regel merken:
Im Frühjahr wird die Uhr vorgestellt. Im Herbst wird sie zurückgestellt.
Im März springt die Uhr von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr. Im Oktober wird sie von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgedreht.
Eselsbrücke mit den Gartenmöbeln
Eine der bekanntesten Merkhilfen bezieht sich auf Gartenmöbel:
Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor das Haus. Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen.
| Jahreszeit | Gartenmöbel | Uhr |
| Frühjahr | vorstellen | eine Stunde vorstellen |
| Herbst | zurückstellen | eine Stunde zurückstellen |
Eine weitere Eselsbrücke lautet: Im Frühjahr verliert man eine Stunde Schlaf, während man sie im Herbst zurückbekommt.
Was bedeuten Sommerzeit, Winterzeit, MEZ und MESZ?
In Deutschland gelten abhängig von der Jahreszeit zwei Zeitbezeichnungen.
MEZ bedeutet Mitteleuropäische Zeit. Sie entspricht UTC+1 und ist die normale Zonenzeit Deutschlands. Der gebräuchliche Ausdruck „Winterzeit“ ist daher kein eigener amtlicher Zeittyp, sondern die umgangssprachliche Bezeichnung für die Normalzeit.
MESZ bedeutet Mitteleuropäische Sommerzeit. Sie entspricht UTC+2. Während dieser Zeit sind die Uhren gegenüber der MEZ um eine Stunde vorgestellt.
| Abkürzung | Bedeutung | Verhältnis zur UTC | Zeitraum |
| MEZ | Mitteleuropäische Zeit | UTC+1 | Ende Oktober bis Ende März |
| MESZ | Mitteleuropäische Sommerzeit | UTC+2 | Ende März bis Ende Oktober |
Während der Sommerzeit ist MESZ die gesetzliche Zeit in Deutschland. Die gesetzlichen Grundlagen sehen vor, dass die Uhr beim Beginn der Sommerzeit von 2:00 auf 3:00 Uhr und bei ihrem Ende von 3:00 auf 2:00 Uhr wechselt.
Warum gibt es die Uhrenumstellung?
Die Sommerzeit wurde eingeführt, um die Tageshelligkeit während der wärmeren Monate nach der Uhr besser auszunutzen. Durch das Vorstellen der Uhr bleibt es abends nach der angezeigten Zeit länger hell. Ursprünglich verband sich damit vor allem die Hoffnung, weniger künstliches Licht und damit weniger Energie zu benötigen.
Deutschland führte die heute bekannte Sommerzeit 1980 wieder ein. Ebenfalls ab 1980 begann die damalige Europäische Gemeinschaft, die unterschiedlichen nationalen Regelungen zu koordinieren. Seit 1996 gelten weitgehend einheitliche Anfangs- und Endtermine. Die gegenwärtige EU-Richtlinie trat 2001 in Kraft. Danach wechseln die EU-Staaten am letzten Sonntag im März zur Sommerzeit und am letzten Sonntag im Oktober zurück zu ihrer jeweiligen Normalzeit.
Die Länder verwenden allerdings nicht alle dieselbe Zonenzeit. Innerhalb der EU gibt es west-, mittel- und osteuropäische Zeitzonen. Die gemeinsamen Umstellungstermine sollen verhindern, dass sich Zeitunterschiede zwischen Nachbarländern zweimal jährlich unkoordiniert verändern.
Spart die Uhrenumstellung Energie?
Die Zeitumstellung spart deutlich weniger Energie als ursprünglich erhofft. Zwar benötigen Haushalte an hellen Sommerabenden möglicherweise weniger elektrisches Licht. Gleichzeitig können jedoch der morgendliche Heizbedarf, Klimaanlagen und Verschiebungen bei Freizeit- und Verkehrsaktivitäten einen Teil dieser Einsparungen ausgleichen.
Eine in der Antwort der Bundesregierung vom Mai 2026 erwähnte Untersuchung errechnete für private Haushalte eine Einsparung von 0,78 Prozent des Stromverbrauchs. Dieser Wert bezieht sich ausdrücklich auf Haushaltsstrom und nicht auf den gesamten deutschen Energieverbrauch.
Eine weitere europäische Untersuchung kam lediglich zu geringfügigen Energieeinsparungen. Die Bundesregierung verweist außerdem auf eine frühere Technikfolgenanalyse, nach der sich keine schwerwiegenden positiven oder negativen energetischen Auswirkungen belegen ließen.
Die Uhrenumstellung lässt sich daher heute kaum noch allein mit großen Energieeinsparungen begründen.
Wird die Uhrenunstellung 2026 abgeschafft?
Nein. Die Uhrenumstellung wird 2026 nicht abgeschafft. Deutschland stellt die Uhr am 25. Oktober regulär auf die Normalzeit zurück.
Die Europäische Kommission schlug bereits im September 2018 vor, die halbjährlichen Zeitwechsel innerhalb der EU zu beenden. Das Europäische Parlament stimmte im März 2019 grundsätzlich für eine Abschaffung. Allerdings fehlt weiterhin eine gemeinsame Position der EU-Mitgliedstaaten im Rat.
Sowohl das Europäische Parlament als auch der Rat müssen einer endgültigen Regelung zustimmen. Da diese Einigung bisher nicht zustande gekommen ist, gilt die bestehende Zeitumstellung weiter. Auch einen verbindlichen Termin für eine Entscheidung gibt es bislang nicht.
Was geschah mit der geplanten Abschaffung ab 2021?
Das Europäische Parlament hatte zunächst vorgesehen, die letzte verpflichtende Zeitumstellung bereits 2021 durchzuführen. Dieser Termin war jedoch kein endgültig beschlossenes Abschaffungsdatum.
Der Vorschlag konnte ohne Zustimmung der Mitgliedstaaten nicht in Kraft treten. Deshalb wurden die Uhren auch nach 2021 weiter umgestellt. Meldungen, nach denen die Zeitumstellung bereits abgeschafft worden sei, sind somit falsch.
Neuer EU-Stand zur Abschaffung im Jahr 2026
Die Diskussion wurde 2025 und 2026 wieder aufgenommen. Während der polnischen EU-Ratspräsidentschaft kam 2025 unter anderem ein zweijähriger europaweiter Test einer dauerhaften Sommerzeit zur Sprache. Die Mitgliedstaaten verlangten jedoch zusätzliche Untersuchungen, bevor sie über ein solches Modell entscheiden.
Daraufhin startete die Europäische Kommission im Februar 2026 eine neue Studie. Sie wird im Auftrag der Kommission von einem Konsortium aus Ecorys, Capgemini, Stratec und CE Delft durchgeführt. Nach der aktuellen Planung soll sie Ende 2026 abgeschlossen werden.
Die Untersuchung vergleicht zehn mögliche Umsetzungsszenarien. Dabei geht es unter anderem um:
- eine gemeinsame Abschaffung in der gesamten EU,
- eine dauerhafte Sommerzeit,
- eine dauerhafte Normalzeit,
- unterschiedliche Entscheidungen einzelner Staaten,
- neue Zeitunterschiede zwischen Nachbarländern,
- Auswirkungen auf Verkehr und Binnenmarkt,
- mögliche Energieeinsparungen,
- wirtschaftliche und soziale Folgen,
- Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit.
Die Studie schafft lediglich eine neue Entscheidungsgrundlage. Sie beendet die Zeitumstellung nicht automatisch. Nach ihrem Abschluss müssten sich die EU-Staaten weiterhin auf eine gemeinsame Position einigen und anschließend mit dem Europäischen Parlament über den endgültigen Gesetzestext verhandeln.
Welche Zeit würde nach einer Abschaffung gelten?
Noch ist nicht entschieden, ob Deutschland nach einer möglichen Abschaffung dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit verwenden würde.
Dauerhafte Sommerzeit
Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde Deutschland ganzjährig MESZ beziehungsweise UTC+2 verwenden. Abends bliebe es nach der Uhr länger hell. Allerdings würde die Sonne während des Winters morgens deutlich später aufgehen.
Vor allem im Dezember und Januar müssten viele Menschen ihre Arbeit oder Schule lange vor Sonnenaufgang beginnen. Wie stark sich dieser Effekt zeigt, hängt vom Wohnort ab. Im Westen Deutschlands geht die Sonne grundsätzlich später auf als im Osten.
Dauerhafte Normalzeit
Bei einer dauerhaften Normalzeit würde Deutschland ganzjährig MEZ beziehungsweise UTC+1 verwenden. Morgens wäre es im Winter früher hell. Dafür würde die Sonne an Sommerabenden nach der Uhr eine Stunde früher untergehen als bei der heutigen Sommerzeit.
Die Entscheidung betrifft daher nicht die tatsächliche Menge an Tageslicht. Sie bestimmt lediglich, wie das vorhandene Licht auf die gesellschaftlichen Uhrzeiten verteilt wird.
Könnte jedes EU-Land eine andere Zeit wählen?
Die EU-Mitgliedstaaten können grundsätzlich über ihre normale Zeitzone entscheiden. Ein unkoordiniertes Vorgehen könnte jedoch neue Zeitgrenzen zwischen Nachbarstaaten schaffen.
Wenn beispielsweise ein Land dauerhaft die Sommerzeit und sein Nachbar dauerhaft die Normalzeit wählt, könnte zwischen beiden plötzlich ein zusätzlicher Zeitunterschied entstehen. Das würde Fahrpläne, Lieferketten, Arbeitszeiten, Grenzverkehr und internationale Termine komplizierter machen. Genau deshalb untersucht die EU-Studie auch teilweise harmonisierte Modelle und mögliche neue Zeitgrenzen.
Wie wirkt sich die Uhrenumstellung auf die Gesundheit aus?
Die innere Uhr des Menschen orientiert sich vor allem an Licht, Dunkelheit und regelmäßigen Tagesabläufen. Wird die gesellschaftliche Uhrzeit plötzlich um eine Stunde verschoben, kann der Schlaf-Wach-Rhythmus vorübergehend aus dem Gleichgewicht geraten.
Besonders die Frühjahrsumstellung kann sich bemerkbar machen, weil die Nacht eine Stunde kürzer ist. Mögliche kurzfristige Beschwerden sind:
- Tagesmüdigkeit,
- Schwierigkeiten beim Einschlafen,
- Probleme beim morgendlichen Aufstehen,
- geringere Konzentration,
- Gereiztheit,
- ein vorübergehend veränderter Appetit.
Allerdings sollte der Gesundheitseffekt nicht übertrieben dargestellt werden. Die Bundesregierung erklärte im Mai 2026, dass Studien kurzfristig eine erhöhte Tagesmüdigkeit beschreiben. Langfristige Folgen für den Schlafrhythmus seien dagegen kaum dokumentiert und schwer von jahreszeitlichen Einflüssen zu trennen.
Auch bei Herz-Kreislauf-Ereignissen, Unfällen und Konzentrationsproblemen bezeichnete die Bundesregierung die wissenschaftliche Datenlage als inkonsistent. Einzelne Studien finden zwar statistische Veränderungen, daraus ergibt sich jedoch kein eindeutiger Beleg für eine allgemeine schwere Gesundheitsgefahr durch jede Zeitumstellung.
Wer reagiert möglicherweise stärker?
Nicht alle Menschen passen sich gleich schnell an. Empfindlicher reagieren können unter anderem:
- kleine Kinder,
- ältere Menschen,
- Schichtarbeiter,
- Menschen mit unregelmäßigen Schlafzeiten,
- Personen mit bestehenden Schlafproblemen,
- ausgeprägte Spät- oder Frühschläfer.
Viele Menschen gewöhnen sich innerhalb weniger Tage an die neue Uhrzeit. Bei anhaltenden oder starken Schlafbeschwerden sollte jedoch eine ärztliche Abklärung erfolgen.
So gelingt die Anpassung an die neue Zeit
Vor der Frühjahrsumstellung kann es helfen, einige Tage lang jeweils ungefähr 10 bis 15 Minuten früher schlafen zu gehen und aufzustehen. Vor der Herbstumstellung lässt sich der Tagesablauf entsprechend schrittweise nach hinten verschieben.
Außerdem können folgende Maßnahmen die Anpassung erleichtern:
- morgens möglichst viel Tageslicht aufnehmen,
- tagsüber Bewegung einplanen,
- regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten einhalten,
- abends sehr helles Licht reduzieren,
- schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafen vermeiden,
- am Wochenende nicht mehrere Stunden länger schlafen.
Schlafmittel oder Melatonin sollten nicht allein wegen der Zeitumstellung ohne medizinischen Rat eingenommen werden. Das gilt besonders für Kinder, Schwangere, chronisch Erkrankte und Menschen, die andere Medikamente verwenden.
Welche Uhren stellen sich automatisch um?
Viele moderne Geräte ändern ihre Uhrzeit automatisch. Voraussetzung ist jedoch, dass die automatische Zeit- und Zeitzoneneinstellung aktiviert ist.
| Gerät | Automatische Umstellung |
| Smartphone | meistens ja |
| Tablet | meistens ja |
| Computer oder Laptop | meistens ja |
| Smartwatch | meistens ja |
| Funkuhr | normalerweise ja |
| Fernseher oder Receiver | häufig ja |
| Internetrouter | meistens ja |
| Analoge Armbanduhr | nein |
| Mechanische Uhr | nein |
| Backofen | häufig nein |
| Mikrowelle | häufig nein |
| Älteres Auto | teilweise nein |
| Digitalkamera | häufig nein |
| Heizungssteuerung | modellabhängig |
Smartphones, Computer und Tablets erhalten die Uhrzeit in der Regel über das Mobilfunknetz oder das Internet. Wurde jedoch eine feste Zeitzone eingestellt oder die automatische Synchronisierung deaktiviert, muss die Uhr möglicherweise manuell korrigiert werden.
Funkuhren empfangen die gesetzliche Zeit über den von der PTB gesteuerten Langwellensender DCF77. Das Signal wird in Mainflingen bei Hanau ausgesendet und kann in weiten Teilen Europas empfangen werden. Neben privaten Funkuhren nutzen auch technische Systeme bei Bahn, Rundfunk, Telekommunikation und Energieversorgung entsprechende Zeitsignale.
Was sollte man nach der Uhrenumstellung kontrollieren?
Besonders leicht werden Geräte übersehen, die keine automatische Verbindung zum Internet oder zu einem Zeitsender besitzen. Dazu gehören häufig:
- Backofen und Mikrowelle,
- Wecker,
- Armband- und Wanduhren,
- Kameras,
- ältere Autoradios,
- Heizungsanlagen,
- Zeitschaltuhren,
- Alarmanlagen,
- Bewässerungssysteme,
- medizinische Geräte mit Zeitanzeige.
Auch Kalendertermine, internationale Videokonferenzen, Reisezeiten und Medikamentenpläne sollten kontrolliert werden. Bei regelmäßig einzunehmenden Medikamenten ist eine Verschiebung um eine Stunde meistens unproblematisch, kann aber vom Präparat und der Erkrankung abhängen. Im Zweifel sollte die Einnahme mit einer ärztlichen Praxis oder Apotheke abgestimmt werden.
Warum findet die Uhrenumstellung nachts statt?
Die Umstellung erfolgt nachts, weil zu dieser Zeit vergleichsweise wenige Menschen unterwegs sind und weniger reguläre Termine stattfinden. Dennoch bringt der Zeitwechsel besondere Anforderungen für Verkehrsbetriebe, Krankenhäuser, Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen und Unternehmen mit Nachtschichten mit sich.
Im Frühjahr fehlt eine Stunde. Im Herbst kommt eine Stunde doppelt vor. Deshalb müssen Arbeitszeiterfassung, technische Protokolle und Fahrpläne eindeutig erkennen lassen, ob ein Ereignis während der ersten oder zweiten 2-Uhr-Stunde stattfand.
Bei vielen digitalen Systemen wird dafür zusätzlich die koordinierte Weltzeit UTC gespeichert. Sie verändert sich durch die nationale Umstellung nicht und verhindert dadurch mehrdeutige Zeitangaben.
Uhrenumstellung und Nachtschicht
Wer während der Frühjahrsumstellung arbeitet, hat zunächst eine tatsächlich kürzere Nachtschicht. Bei der Herbstumstellung dauert die Schicht dagegen möglicherweise eine Stunde länger.
Ob die zusätzliche oder fehlende Stunde vergütet wird, hängt vom Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und dem verwendeten Arbeitszeitmodell ab. Beschäftigte sollten daher die betrieblichen Regeln prüfen. Aus der bloßen Zeitumstellung ergibt sich nicht für jedes Arbeitsverhältnis automatisch dieselbe Abrechnung.
Termine der Uhrenumstellung bis 2030
Sofern die bestehende EU-Regelung nicht vorher geändert wird, ergeben sich folgende Termine:
| Jahr | Beginn der Sommerzeit | Ende der Sommerzeit |
| 2026 | 29. März | 25. Oktober |
| 2027 | 28. März | 31. Oktober |
| 2028 | 26. März | 29. Oktober |
| 2029 | 25. März | 28. Oktober |
| 2030 | 31. März | 27. Oktober |
Die PTB führt für 2027 bereits den 28. März und den 31. Oktober als reguläre Umstellungstermine auf. Für die späteren Jahre ergeben sich die Termine aus der weiterhin geltenden Regel: letzter Sonntag im März und letzter Sonntag im Oktober.
Fazit zur Uhrenunstellung 2026
Die nächste Uhrenunstellung 2026, korrekt Uhrenumstellung genannt, findet am 25. Oktober 2026 statt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt. Die Nacht dauert dadurch eine Stunde länger und Deutschland kehrt von der MESZ zur normalen MEZ zurück.
Eine Abschaffung wurde bisher nicht beschlossen. Zwar läuft seit Februar 2026 eine neue EU-Studie zu verschiedenen Dauerzeitmodellen, ihre Ergebnisse werden jedoch erst Ende 2026 erwartet. Selbst danach wäre eine politische Einigung der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments erforderlich. Bis dahin bleibt der halbjährliche Wechsel bestehen.
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Häufige Fragen zur Uhrenunstellung
Die nächste Uhrenumstellung findet am 25. Oktober 2026 statt. Um 3:00 Uhr werden die Uhren auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
Nein. Richtig heißt es Uhrenumstellung. „Uhrenunstellung“ ist ein häufiger Tippfehler beziehungsweise Suchbegriff.
Im Oktober wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Die Nacht ist dadurch eine Stunde länger.
Die Sommerzeit begann am Sonntag, dem 29. März 2026. Die Uhr wurde um 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt.
Nicht immer. Der Tag der Frühjahrsumstellung hat 23 Stunden. Der Tag der Herbstumstellung hat 25 Stunden.
Ja. Die sogenannte Winterzeit ist die Mitteleuropäische Zeit und damit die Normalzeit Deutschlands. „Winterzeit“ ist lediglich die gebräuchliche Bezeichnung.
Nein. Für 2026 gilt die bisherige Regelung weiter. Die nächste Rückstellung erfolgt am 25. Oktober.
Ein verbindliches Datum gibt es nicht. Die EU lässt 2026 verschiedene Modelle untersuchen. Anschließend müssten sich die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament auf eine gemeinsame Regelung einigen.
Bisher wurde weder eine dauerhafte Sommerzeit noch eine dauerhafte Normalzeit beschlossen. Beide Modelle werden weiterhin diskutiert.
Meistens ja. Dazu müssen die automatische Einstellung von Datum, Uhrzeit und Zeitzone sowie die Verbindung zum Mobilfunknetz oder Internet aktiviert sein.
Die Sommerzeit beginnt am 28. März 2027. Am 31. Oktober 2027 werden die Uhren wieder auf die Normalzeit zurückgestellt.

