FIFA-Präsident Gianni Infantino sorgte erneut für Schlagzeilen – nicht etwa wegen einer Turnierankündigung, sondern wegen einer öffentlichen Ehrung durch Donald Trump in Riad. Während Trumps Besuch in Saudi-Arabien stellte er Infantino Kronprinz Mohammed bin Salman am Königshof vor und bezeichnete ihn, wie man vor laufender Kamera sah, als „einen ausgezeichneten Kerl“. Er scherzte sogar über dessen gutes Aussehen.
Infantino, ein schweizerisch-italienischer Jurist, der vom UEFA-Mitarbeiter zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2016 aufstieg, hat seine Position seither nur noch gefestigt und wurde 2019 und 2023 wiedergewählt. Seine Amtszeit brachte bedeutende Veränderungen mit sich: erweiterte Turniere, Weltmeisterschaften in Russland und Katar sowie die volle Unterstützung für Saudi-Arabiens erfolgreiche Bewerbung um die Weltmeisterschaft 2034.
Gianni Infantinos Vermögen und die wichtigsten Fußballprojekte, die er unterstützt hat
Infantinos Vermögen wird für 2025 auf rund 14 Millionen US-Dollar geschätzt. Dieses Vermögen verdankt er seiner langjährigen Karriere in den Fußballverbänden. Als FIFA-Präsident erhält er ein Gehalt und Boni in Millionenhöhe, was ihn zu einem der bestverdienenden Manager im globalen Sport macht. Auch seine früheren Positionen bei der UEFA und seine jahrelange Erfahrung in der Fußballverwaltung haben zu seinem Vermögen beigetragen. Zwar erreicht er nicht die Milliarden-Dollar-Imperien mancher Vereinsbesitzer, doch Infantino zählt zur absoluten Elite der Sportmanager.
Unter seiner Führung hat die FIFA mehrere wichtige Schritte beschlossen. Die Männer-Weltmeisterschaft wird ab 2026 auf 48 Mannschaften erweitert und ist damit die größte in der Geschichte. Er setzte sich für die Vergabe der WM 2030 an Spanien, Portugal und Marokko ein und unterstützte Saudi-Arabiens erfolgreiche Bewerbung für 2034. Zudem förderte er neue globale Wettbewerbe, umfassendere Entwicklungsprojekte und langfristige Pläne, die den Fußball in neue geografische und kommerzielle Gebiete führen sollen. Bis 2025 agiert Infantino weiterhin in einem Umfeld, in dem Sport, Finanzen und internationale Sichtbarkeit eng miteinander verknüpft sind. Seine Entscheidungen haben enormes Gewicht, und er bleibt eine der Schlüsselfiguren, die die Zukunft des Weltfußballs prägen.
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Mit Blick auf die Zukunft treibt Infantino eine neue Welle von Projekten voran, die den Fußball weiter ausbauen sollen. Derzeit koordiniert er die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft 2026 mit 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko, die das größte Turnier in der Geschichte der FIFA werden soll. Er unterstützt außerdem neue internationale Vereinsveranstaltungen, verstärkte Jugendförderprogramme und langfristige Investitionspläne, die sich auf Länder konzentrieren, in denen der Sport noch im Wachstum begriffen ist.

