„Elon machte deutlich, dass er nicht über Nevadas Tod sprechen wollte“, schrieb Justine Wilson. „Ich verstand das nicht, genauso wenig wie er verstand, warum ich offen trauerte.“
Tesla-Chef und Space-X-Chefingenieur Elon Musk wird am 8. Mai 2021 sein Debüt als Moderator bei „Saturday Night Live“ geben. Bis auf die Witze ist vielleicht alles geklärt, aber keine Sorge: Der Milliardär ist so gut wie bereit, den Abend zu moderieren – er hat seine Twitter-Follower um Sketch-Vorschläge gebeten.
Musk soll die Show zusammen mit Miley Cyrus moderieren. Viele freuen sich darauf, ihn als Moderator zu sehen, doch viele machen sich auch über ihn lustig. Viele diskutieren aber auch über Musks Kinder.
Erst vor einem Jahr, am 5. Mai 2020, bekamen Musk und seine Freundin Grimes ihren ersten Sohn. Der Name des Kindes lautete angeblich X AE A-XII – „X“ als Vorname und „AE A-XII“ als zweiter Vorname. Insgesamt hat Musk sieben Kinder. Mit seiner ersten Frau, der kanadischen Autorin Justine Wilson, teilt sich Musk das Sorgerecht für fünf Söhne. Sie heirateten im Jahr 2000 und trennten sich 2008. Ihr erster Sohn, Nevada Alexander Musk, wurde 2002 geboren. Leider starb er im Alter von zehn Wochen auf tragische Weise.
Wie ist Nevada Alexander Musk gestorben?
Im zarten Alter von nur 10 Wochen starb Nevada am plötzlichen Kindstod (SIDS).
Laut Elons Biografie von Ashlee Vance versetzten seine Eltern Nevada in Narkose. Als sie zurückkamen, atmete er nicht mehr. Als die Sanitäter am Unfallort eintrafen, gelang es ihnen, ihn wiederzubeleben. Doch das Kind war so lange ohne Sauerstoff, dass sein Gehirn nicht mehr richtig funktionierte. Nachdem Nevadas Eltern drei Tage lang an lebenserhaltende Maßnahmen angeschlossen waren, mussten sie diese abschalten.
Auswirkungen des Todes des ersten Kindes
Heute wissen vielleicht nicht viele, dass Nevada genau zu dem Zeitpunkt starb, als der eBay-Deal bekannt gegeben wurde. Zweifellos hat der Verlust des Kindes die Musks schwer getroffen.
„Elon machte deutlich, dass er nicht über Nevadas Tod sprechen wollte“, schrieb Justine Wilson in einem Artikel für Marie Claire. „Ich verstand das nicht, genauso wenig wie er, warum ich offen trauerte, was er als ‚emotionale Manipulation‘ bezeichnete. Stattdessen verdrängte ich meine Gefühle und verarbeitete Nevadas Tod, indem ich weniger als zwei Monate später zum ersten Mal eine IVF-Klinik aufsuchte. Elon und ich planten, so schnell wie möglich wieder schwanger zu werden.“
Und innerhalb der nächsten fünf Jahre brachte Justine Zwillinge und dann Drillinge zur Welt.
Abwehrmechanismus
Musks damalige Frau bemerkte, dass seine Reaktion auf den Tod seines ersten Sohnes ein Abwehrmechanismus war, den er als Kind gelernt hatte. „Er kommt mit dunklen Orten nicht gut zurecht“, sagte sie dem Magazin Esquire. „Er ist vorwärts gerichtet, und ich glaube, es ist eine Überlebensfrage für ihn.“
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Er verstand auch nicht, warum es notwendig war, öffentlich zu trauern. „Es hat mich extrem traurig gemacht, darüber zu sprechen“, sagte er angeblich. „Ich weiß nicht, warum ich über extrem traurige Ereignisse sprechen sollte. Es bringt nichts für die Zukunft. Wenn man andere Kinder und Verpflichtungen hat, dann tut es niemandem in der Umgebung gut, in Trauer zu schwelgen.“
„Ich bin nicht sicher, was in solchen Situationen getan werden sollte.“

